Montag, 23. Juli 2007
kein Film für Alle
Ich brauche ein Idee, noch habe ich 4 Wochen Zeit aber dann muss ich sie haben. Eine Idee für einen eignen Film. So gesehen ist das gar nicht so schwer, denn Themen liegen auf der Straße man muss sie nur aufheben und mitnehmen, einige Stunden anstarren, wenn nötig ein Drehbuch oder ein Storiebord schreiben und mit der Produktion beginnen. Fertig. Leider gilt das für mich nicht, den mein künstlerischer Anspruch lässt nicht zu, einfach zu klauen, selbst wenn es die Realität ist. Dann war es ja nicht schon da. Ich möchte nicht das mein Film allen gefällt, dafür sind meine Mittel schon zu speziell, aber es soll meinem Publikum gefallen und das ist anspruchsvoll. Es verlangt ein hartes an die Grenzen gehen mit sich selbst und mit der Umwelt. Immer wieder wie Leuchtreklame flackert die Frage auf „ ja und was hat das jetzt mit dir zu tun?“. Na, das ich ihn mache, das müsste doch reichen! Tut es aber leider nicht. Ja, ich bin ein Fotofilmfan, deswegen wird meiner auch ein Fotofilm und vermutlich auch wieder was dokumentarisches, dass impro verlangt, mit den egozentrischen Schauspielern habe ich nicht so viel am Hut, die wohlen sich selbst viel zu oft sehen. Aber welches Schicksal, welche Kritik, welche Frage soll ich stellen. Was macht meinen Film, mein Idee einzigartig? Ich vermute einfach mal das ich die einzige aus mein Kurs bin die solche Ansprüche an sich stellt, klar ich bin auch die einzige mit den Preisen für die internationalen Wettbewerben, die ich schon gewonnen habe, im Gepäck, auch wenn ich erst 12 war und das alles Zeichenwettberwerbe waren. Das ist schließlich egal, den Kreativität kennt ja kein Alter. Oder! Möglicher weiser kennt es doch eins. Schließlich malt oder zeichnet heute keiner mehr was er mit 5 oder jünger auf ein meinungsfreis weißes Blatt Papier gekritzelt hat. Und damals war uns auch egal was da aus unsere Hand sprudelt, es war einfach da. Ohne Punkt und ohne Komma. Aber jetzt sitzt man Ewigkeit an Kleinigkeiten und versucht sich selbst und andere an Kreativität zu übertrumpfen und den super-Gau zu landen. Und alles was raus kommt ist nur total einfallsloser schon da gewesener Jogurt, der über die Jahrzehnt schon die Farbe verloren hat. Soll das alles sein, alles was der eigne Kopf freigibt, ich hoffe nicht, denn noch habe ich vier Wochen. Vier Wochen der Kopfarbeit.
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