Samstag, 17. November 2007

Während der Köpfung einer Mücke

Immer wieder beschleicht mich eine einsamkeit, eine einsamkeit in den einfachen dingen. wen ich mag und verteidige, was ich interpretiere, was ich verlange, was ich denke. das sind momente in denen ich ruhe benötige, um selbst für mich zu entscheiden, was es bedeutet und wie wirklich das alles ist. auch Keiner kann mir nicht helfen, weil auch keiner nichts weiß. es sind momente der absoluten abwesenheit, im auge des sturmes bevor die hölle losbricht. alles bewegt sich dermaßen schnell, kein wort ist mehr zu denken und so schweigt sich die hoffnug wieder selbst in den tod.
während der köpfung einer mücke beobachten wir genau was in den köpfen der andern passiert. die mücke an sich war völlig egal, der kopf ist alles was noch bewegt. in diesem augenblick, der so dermaßen mit dem etwas von nichts überfüllt war, fühlten wir jedes mal eine neu freiheit, die keine war. sonder nur eine weitere gelangweilte einschränkung um zu spüren, dass alles beim alten blieb, obwohl neu darauf notiert war. niemand konnte uns diese fade, leicht alkoholisierende freiheit nehmen. keinem war klar, dass wir nur darauf warteten. vom beigeschmack bedrängt , wollten wir nur zurück was uns eh nicht gehörte.

lange keine anwesenheit

ich war ewigkeiten nicht mehr in diesem blog. in der zeit eine neue beziehung hinter mir, neue hürden vor mir und einige ungelöste aufgaben in mir. aber mir is klar das ich mal wieder jemand anders brauche, jemand anders der mich liest und wahr nimmt.

Dienstag, 28. August 2007

ich bin taub

bisher hatte ich keine ahnung wie es ist seine realität zu verlieren. aber ich kann sagen es ist nicht angenehm. man beginnt zu fragen was eigentlich wahr is von dem was man sieht und was andere sagen und ob es wirklich etwas gibt das gut ist. im augenblick scheihnt jede entscheidung die ich treffe die falsche zu sein und oder es gibt überhaupt richtige. und es ist schrecklich. einfach weg und nicht mehr fühlen was passiert, außer sich selbst. niemand kann mir wirklich helfen, dass alles muss ich wohl allein schafffen. und ich weiß das ich auch das schaffen werde aber oft werden die tränen mich in den schlaf wiegen. was als nächste passiert is so unklar wie durch milch schauhen. unangenehm, wie in sachen unter der kalten dusche zu stehn und nicht mehr weg zu kommen. ich warte einfach, warte was passiert . . .

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Now playing: Ohrbooten - Taub

Montag, 6. August 2007

das Bedürfniss sich gut zu fühlen

Das erste Mal habe ich heute das Gefühl gehabt in einer einmaligen Beziehung mit meinem Verlangen alleine zu sein. Ich wollte ihn unbedingt berühren, heute im Bus konnte ich an nichts Anders denken und obwohl mich soviel an ihm irgendwie stört, kann ich einfach nicht aufhören es zu lieben. Ich weiß nicht ob es das Wort ist was es am besten beschreibt. Es ist auf so eine sehr angenehme Art wirklich gruslig. Ich komme mir vor wie ein Idiot, wenn ich das denke und fühle. Ich bin nicht sicher, aber vermutlich bin ich damit allein. Oh man macht das traurig.

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Now playing: Moby - Sleep Alone
via FoxyTunes

Freitag, 3. August 2007

Nicht mehr schön sein

ich habe zum erstemal in meine Leben gefühlt was es heißt jemaden nicht mehr schön zu finden weil man über ihn bescheidt weiß und trotzdem muss ich das geheim halten und darf nicht zu geben das solche dinge in meinem kopf geschehen. Das ist ziemlich schwierig ohne sich selbst zu verwirren oder zu verraten.

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Now playing: Sea Wolf - You're a Wolf
via FoxyTunes

Samstag, 28. Juli 2007

Verlauf der Tangente

Meine eignen Tagebucheinträge lesen sich wie die einer Fremden, einem Mädchen das zu viel Problem mit sich selbst hat um sie noch zu lösen. Obwohl ich es verstehe ist es nicht mehr nach vollziehenbar und dabei ist es gerade mal 2 Monate her! Manchmal habe ich das Gefühl mich selbst so schnell zu verändern das ich mir selbst dabei zu sehen kann und doch läuft diese Entwicklung völlig frei von meine Wünschen. Ich kann nur zu beobachten was passiert, obwohl ich es doch bin. Und immer wenn das Gefühl für einen Wandel eintritt, geschieht nichts, nicht das was im Film passieren würde und ich bin frustriert. Dann bekomme ich schlechte Laune und habe zu rein gar nichts Lust, dann sage ich Leuten ab, denn ich eigentlich versprochen habe zu helfen. Die sind dann enttäuscht und ich habe ein schlechtes Gewissen und bekomme noch schlechte Laune. Ein Teufelskreis und einfach nichts läuft wie im Film!

Dienstag, 24. Juli 2007

*gib mir einen Titel*

Warum hat man die guten Schreib ideen eigtlich immer so spät das man schon zu müde ist sie auf zu schreiben? ich hatte heute Nacht um eins eine super Idee, bin aufgestanden , habe mir Notizen gemacht. Aber das hilft mir jetzt auch nicht mehr. Jetzt ist einfach die Magie, das Dahinter is, es ist weg. unbrauchbar. In diesem Moment kann ich nits mehr schreiben, was ich damals gedacht habe, vlt kehrt es ja wieder, aber das zweifle ich an.