Samstag, 28. Juli 2007

Verlauf der Tangente

Meine eignen Tagebucheinträge lesen sich wie die einer Fremden, einem Mädchen das zu viel Problem mit sich selbst hat um sie noch zu lösen. Obwohl ich es verstehe ist es nicht mehr nach vollziehenbar und dabei ist es gerade mal 2 Monate her! Manchmal habe ich das Gefühl mich selbst so schnell zu verändern das ich mir selbst dabei zu sehen kann und doch läuft diese Entwicklung völlig frei von meine Wünschen. Ich kann nur zu beobachten was passiert, obwohl ich es doch bin. Und immer wenn das Gefühl für einen Wandel eintritt, geschieht nichts, nicht das was im Film passieren würde und ich bin frustriert. Dann bekomme ich schlechte Laune und habe zu rein gar nichts Lust, dann sage ich Leuten ab, denn ich eigentlich versprochen habe zu helfen. Die sind dann enttäuscht und ich habe ein schlechtes Gewissen und bekomme noch schlechte Laune. Ein Teufelskreis und einfach nichts läuft wie im Film!

Dienstag, 24. Juli 2007

*gib mir einen Titel*

Warum hat man die guten Schreib ideen eigtlich immer so spät das man schon zu müde ist sie auf zu schreiben? ich hatte heute Nacht um eins eine super Idee, bin aufgestanden , habe mir Notizen gemacht. Aber das hilft mir jetzt auch nicht mehr. Jetzt ist einfach die Magie, das Dahinter is, es ist weg. unbrauchbar. In diesem Moment kann ich nits mehr schreiben, was ich damals gedacht habe, vlt kehrt es ja wieder, aber das zweifle ich an.

Montag, 23. Juli 2007

kein Film für Alle

Ich brauche ein Idee, noch habe ich 4 Wochen Zeit aber dann muss ich sie haben. Eine Idee für einen eignen Film. So gesehen ist das gar nicht so schwer, denn Themen liegen auf der Straße man muss sie nur aufheben und mitnehmen, einige Stunden anstarren, wenn nötig ein Drehbuch oder ein Storiebord schreiben und mit der Produktion beginnen. Fertig. Leider gilt das für mich nicht, den mein künstlerischer Anspruch lässt nicht zu, einfach zu klauen, selbst wenn es die Realität ist. Dann war es ja nicht schon da. Ich möchte nicht das mein Film allen gefällt, dafür sind meine Mittel schon zu speziell, aber es soll meinem Publikum gefallen und das ist anspruchsvoll. Es verlangt ein hartes an die Grenzen gehen mit sich selbst und mit der Umwelt. Immer wieder wie Leuchtreklame flackert die Frage auf „ ja und was hat das jetzt mit dir zu tun?“. Na, das ich ihn mache, das müsste doch reichen! Tut es aber leider nicht. Ja, ich bin ein Fotofilmfan, deswegen wird meiner auch ein Fotofilm und vermutlich auch wieder was dokumentarisches, dass impro verlangt, mit den egozentrischen Schauspielern habe ich nicht so viel am Hut, die wohlen sich selbst viel zu oft sehen. Aber welches Schicksal, welche Kritik, welche Frage soll ich stellen. Was macht meinen Film, mein Idee einzigartig? Ich vermute einfach mal das ich die einzige aus mein Kurs bin die solche Ansprüche an sich stellt, klar ich bin auch die einzige mit den Preisen für die internationalen Wettbewerben, die ich schon gewonnen habe, im Gepäck, auch wenn ich erst 12 war und das alles Zeichenwettberwerbe waren. Das ist schließlich egal, den Kreativität kennt ja kein Alter. Oder! Möglicher weiser kennt es doch eins. Schließlich malt oder zeichnet heute keiner mehr was er mit 5 oder jünger auf ein meinungsfreis weißes Blatt Papier gekritzelt hat. Und damals war uns auch egal was da aus unsere Hand sprudelt, es war einfach da. Ohne Punkt und ohne Komma. Aber jetzt sitzt man Ewigkeit an Kleinigkeiten und versucht sich selbst und andere an Kreativität zu übertrumpfen und den super-Gau zu landen. Und alles was raus kommt ist nur total einfallsloser schon da gewesener Jogurt, der über die Jahrzehnt schon die Farbe verloren hat. Soll das alles sein, alles was der eigne Kopf freigibt, ich hoffe nicht, denn noch habe ich vier Wochen. Vier Wochen der Kopfarbeit.

Im Kopf bewegungslos




ich kann sie mir einfach nicht vorstellen die Zukunft. Weiß ich was ich will? Klar essen und trinken und schlafen, aber was ist da weiter. Es ist selbstverständlich das man sich wünscht das es einem gut geht, das man gesund ist und nie Not zu leiden hat. Aber will ich Medizin studieren, vermutlich nicht, aber Kunst will ich auch nicht. Wie wird sie aus sehen? Die Nasti mit 30. Wie sehen ihre Freunde,ihre Wohnung, ihre Arbeit, ihre Beziehung, ihr Kind aus??? und wovon hängt das ab? Von mir? Was zum Beispiel passiert wenn ich Medizin studiere und nicht Philosophie, Grafik statt Informatik? Werde ich dann jemand anders, werde ich dann noch die sein die ich gern sein möchte. Wer möchte ich überhaupt sein. Erschreckend viel Möglichkeiten spielen sich vor meinem geistigen Auge ab und zeigen was sich als zeigen lassen kann. Hat eigentlich irgend jemand das leben bekommen was er wollte und hat ihn das weniger unglücklich gemacht? „aber wenn ich könnte wie ich wollte würde ich gar nichts wollen, ich weiß aber das alle etwas wollen sollen“ und so steht es im Augenblick auch mit mir könnte ich wählen würde ich gar nichts wollen, aber es ist ein soziale Verpflichtung etwas zu wollen. Aber wenn ich so darüber nach denke habe ich nur einen Wunsch, zu wissen das auch ich wichtig bin in dieser Welt, das sie zu mindest für 5 Sekunden stehen würde ohne mich. Das wäre alles.

music: Ezra Moon - Track 11