Meine eignen Tagebucheinträge lesen sich wie die einer Fremden, einem Mädchen das zu viel Problem mit sich selbst hat um sie noch zu lösen. Obwohl ich es verstehe ist es nicht mehr nach vollziehenbar und dabei ist es gerade mal 2 Monate her! Manchmal habe ich das Gefühl mich selbst so schnell zu verändern das ich mir selbst dabei zu sehen kann und doch läuft diese Entwicklung völlig frei von meine Wünschen. Ich kann nur zu beobachten was passiert, obwohl ich es doch bin. Und immer wenn das Gefühl für einen Wandel eintritt, geschieht nichts, nicht das was im Film passieren würde und ich bin frustriert. Dann bekomme ich schlechte Laune und habe zu rein gar nichts Lust, dann sage ich Leuten ab, denn ich eigentlich versprochen habe zu helfen. Die sind dann enttäuscht und ich habe ein schlechtes Gewissen und bekomme noch schlechte Laune. Ein Teufelskreis und einfach nichts läuft wie im Film!
Samstag, 28. Juli 2007
Dienstag, 24. Juli 2007
*gib mir einen Titel*
Montag, 23. Juli 2007
kein Film für Alle
Im Kopf bewegungslos
ich kann sie mir einfach nicht vorstellen die Zukunft. Weiß ich was ich will? Klar essen und trinken und schlafen, aber was ist da weiter. Es ist selbstverständlich das man sich wünscht das es einem gut geht, das man gesund ist und nie Not zu leiden hat. Aber will ich Medizin studieren, vermutlich nicht, aber Kunst will ich auch nicht. Wie wird sie aus sehen? Die Nasti mit 30. Wie sehen ihre Freunde,ihre Wohnung, ihre Arbeit, ihre Beziehung, ihr Kind aus??? und wovon hängt das ab? Von mir? Was zum Beispiel passiert wenn ich Medizin studiere und nicht Philosophie, Grafik statt Informatik? Werde ich dann jemand anders, werde ich dann noch die sein die ich gern sein möchte. Wer möchte ich überhaupt sein. Erschreckend viel Möglichkeiten spielen sich vor meinem geistigen Auge ab und zeigen was sich als zeigen lassen kann. Hat eigentlich irgend jemand das leben bekommen was er wollte und hat ihn das weniger unglücklich gemacht? „aber wenn ich könnte wie ich wollte würde ich gar nichts wollen, ich weiß aber das alle etwas wollen sollen“ und so steht es im Augenblick auch mit mir könnte ich wählen würde ich gar nichts wollen, aber es ist ein soziale Verpflichtung etwas zu wollen. Aber wenn ich so darüber nach denke habe ich nur einen Wunsch, zu wissen das auch ich wichtig bin in dieser Welt, das sie zu mindest für 5 Sekunden stehen würde ohne mich. Das wäre alles.
